Mitgliedschaftsantrag

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September 17, 2013 · 20:01

Kurdische Gemeinde Stuttgart e. V.

Kurdische Gemeinde Stuttgart e. V.

 

 

§ 1 Name und Sitz

 

1. Der Verein trägt den Namen „kurdische Gemeinde Stuttgart e.V.“

2. Der Verein hat seinen Sitz in Stuttgart.

3. Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Stuttgart.

4. Die Satzung wurde am 19.06.2012 einstimmig erstellt.

5. Die Gemeinde wurde am 01.07.2012 durch die Mitgliederversammlung in Hirschsprungallee  5, 70435 Zuffenhausen gegründet.

 

§ 2 Ziele und Aufgaben des Vereins

 

1. Der Verein dient dem Zweck die Freundschaft und Verständigung zwischen der kurdischen und deutschen Bevölkerung, sowie positiven Beziehungen mit Bevölkerungsteilen anderer Nationalitäten und Abstammungen zu fördern und zu vertiefen. Zweck ist weiterhin den Kulturgruppen nicht-deutscher Herkunft Möglichkeiten für eine eigenständige Entwicklung zu geben, die hinführt zu einem gegenseitigen Lernen und Verstehen. Ausschlaggebend ist ein offenes Aufeinander zugehen der verschiedenen Kulturen.

 

2. Zusätzlich nimmt er die Aufgabe wahr das kulturelle Binderglied zwischen

   allen Kurden ungeachtet ihrer Herkunftsländer und der deutschen Gesellschaft

   zu sein. Er koordiniert verschiedene Tätigkeiten in Kooperation mit zuständigen Behörden, Trägern sowie Institutionen des öffentlichen Lebens.

 

3. Der Verein setzt sich für den Austausch der der sprachlichen und kulturellen Identität beider Völker ein.

 

4. Der Verein ist unabhängig, benutzt alle gesetzlichen Mittel und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Ziele. Diese Ziele sind in der Satzung verankert.

 

5. Die Erfüllung dieser Aufgaben sieht der Verein in folgenden Tätigkeiten:

 

 – Öffentlichkeitsarbeit: Der Verein organisiert Veranstaltungen, Symposien, Seminare und Diskussionen für Toleranz, Völkerverständigung und Integration.

 

 – Integrationsarbeit:

 – es soll den Kindern die Möglichkeit eröffnet werden beide Sprachen in Schrift und Wort zu erlernen.

 

 – den Jugend und Erwachsenen soll die Gelegenheit auf intensive kulturelle und gesellschaftlichen Aktivitäten gegeben werden.

 

§ 3 Grundprinzipien

 

 Grundprinzipien der Arbeit sind Konsens und Pluralität. Der Verein hat das   Bestreben die kulturelle Mannigfaltigkeit aller Kurden und Deutschen zu repräsentieren. Pluralität wird dadurch realisiert, dass alle Teile Kurdistans und Deutschen in den Organen des Vereins vertreten werden dürfen.

 

§ 4 Gemeinnützigkeit

 

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des       Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§51ff. AO). Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der kurdischen Gemeinde dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

 

 2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§ 5 Geschäftsjahr

 

    Das Geschäftsjahr des Vereins ist ein Kalenderjahr

 

§ 6 Mitgliedschaft

 

1. Zahlungspflichtiges Mitglied des Vereins kann jede Person über 18 Jahre sein.

 

2. Personen, die sich um den Verein in besonderer Weise verdient gemacht haben, kann die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden. Förderer und Spender werden als

  Fördermitglieder aufgenommen.

   

3. Die Aufnahme in den Verein erfolgt durch einen schriftlichen Aufnahmeantrag. Das  neue Mitglied hat Rücktrittsrecht. Der Rücktritt vom Aufnahmeantrag muss innerhalb 14 Tagen nach Antragstellung schriftlich eingehen (maßgeblich ist der Poststempel). Mündlich ist dies nur möglich, wenn der Verein dazu persönlich aufgesucht wird. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem 1. des Folgemonats nach Vorstandsbeschluss. Die nächste Mitgliederversammlung muss von den inzwischen getätigten Aufnahmen in Kenntnis gesetzt werden.

 

4. Die Mitgliedschaft endet:

 

    a) bei Auflösung bzw. mit dem Erlöschen des Vereins

    b) mit dem Tod eines Einzelmitgliedes

    c) durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an den Vorstand; sie ist nur zum    Ende eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen möglich.

 

5. Der Ausschluss

 

    a) Verstößt ein Vereins- oder Vorstandsmitglied gegen die Satzung, gibt es Ver-

    haltensdifferenzen, was einer Person schaden könnte oder sind drei Beitragsraten

    im Rückstand, so ist ein Ausschluss durch den einstimmigen Beschluss des

    Vorstandes möglich. Der Vorstand hat in diesem Fall den Ausschluss und die  Gründe    dem  Betroffenen schriftlich mitzuteilen und diese Mitteilung in der nächsten Mitgliederversammlung zu verlesen. Wenn ein Mitglied innerhalb von 12 Monaten mit der Zahlung von zwei Monatsbeiträgen im Verzug war, so wird er zur aktuellen Wahl als Kandidat/ in nicht zugelassen.

b) Ergibt sich keine einstimmige Entscheidung des Vorstands über den Ausschluss des Betroffenen, so ruht die Mitgliedschaft bis zur nächsten Mitgliederversammlung; diese entscheidet auf Antrag des Vorstands mit einfacher Mehrheit.

 

d) Der/Die Betroffene hat das Recht gegen seinen Ausschluss Widerspruch einzulegen. In diesem Fall entscheiden auch bei einem einstimmigen Beschluss des Vorstandes die Mitglieder­ oder die Mitglieder Jahreshauptversammlung mit Zweidrittelmehrheit. Im Fall eines Einspruchs ruhen alle Rechte und Pflichten des/ der Betroffenen bis zur endgültigen Entscheidung durch die Jahreshauptversammlung.

 

§ 7 Organe des Vereins

 

– Mitgliederversammlung

   

– Vorstand      

 

§8 Mitgliederversammlung

 

1. Der Verein verpflichtet sich durch den Vorstand ordnungsgemäß die Mitgliederversammlung einzuberufen. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder. Der Vorstand muss vollständig anwesend sein.

 

2. Die Jahreshauptversammlung ist mindestens alle 12 Monate von dem/der Vorsitzenden (bei Verhinderung durch eine (e) dessen! deren Stellvertreter/ innen unter Einhaltung einer Einhaltungsfrist von mindestens vier Wochen durch schriftliche Einladung einzuberufen. Mit der Einladung ist die vom Vorstand des Vereins festgesetzte Tagesordnungspunkte (TOP) mitzuteilen.

 

3. Eine Mitgliederversammlung ist alle 12 Monate, durch gleiche Vorgehensweise wie bei § 8, 2. durchzuführen.

 

4. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Gremium der kurdischen Gemeinde Stuttgart e. V. Sie wird vom Vorstandsvorsitzenden oder dessen Stellvertreters geleitet. Zu Beginn der Mitgliederversammlung sind zwei ProtokollführerInnen von der Versammlung zu bestimmen. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

 

Die Mitgliederversammlungen obliegen:

 

a) Die Entgegennahme der Rechenschaftsberichte des Vorstandes einschließlich des Berichtes des Kassierers/ der Kassiererin und des Kassenprüfers sowie die Entlastung des Vorstandes und des Kassierers/ der Kassiererin.

 

b) Die Wahl des neuen Vorstandes

 

c) Die Wahl von zwei KassenprüfernInnen, deren Amtsdauer jeweils 12 Monate betragen.

d) Die Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge, die monatlich zu entrichten sind.

 

5. Abstimmungen und Beschlüsse:

 

a) Soweit die Satzung nicht eine qualifizierte Mehrheit vorschreibt, werden

alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Anwesenden gefasst. Die Stimmabgabe kann nur persönlich erfolgen; jede/r anwesende hat 7 Stimmen. Alle Vorstandsmitglieder sind ebenfalls stimmberechtigt.

 

b) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich festzuhalten

und in den Vereinsakten aufzubewahren. Sie müssen Ort und Zeit der Versammlung, Abstimmergebnis und die Unterschriften des / der Versammlungsleiters/in und der ProtokollführerInnen enthalten.

 

§ 9 Vorstand

 

1. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er besteht aus 9 Personen und setzt sich wie folgt zusammen:

 

a) Ein/e Vorsitzender/e und dessen/deren Stellvertreter/in

 

b) Zwei KassiererInnen

 

c) Zwei SchriftführerInnen

 

d) Drei BeisitzerInnen

 

Hierbei soll die Herkunftsländer – Türkei, Iran, Irak, Syrien und Deutschland- entsprechend repräsentiert sein. Die Besetzung der gesamten Positionen darf pro Land mindestens eine und höchstens drei sein.

 

2. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. 2 Vorstandsmitglieder vertreten den Verein.

 

3. Der Vorstand wird alle 24 Monate gewählt. In Sonderfällen kann dies auch vorzeitig geschehen und wird bis zur nächsten Wahl provisorisch aufrechterhalten.

 

4. Für den Fall des Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht ein Ersatzmitglied bis zur nächsten Vorstandswahl zu bestellen. Scheiden mehr als 4 Vorstandsmitglieder innerhalb einer Wahlperiode aus, so ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Durchführung von Neuwahlen einzuberufen.

 

5. Der Vorstand repräsentiert den Verein nach außen. Eine der Hauptaufgaben des Vorstandes ist die Öffentlichkeitsarbeit.

 

§ 10 Wahl des Vorstandes

 

1. Die Wahl findet in der Mitgliederversammlung geheim statt.

2. Jedes Mitglied hat bei der Wahl 7 Stimmen.

 

3. Die Wahl muss 4 Wochen vorher bekannt gegeben werden.

 

§ 11 Kandidatur

 

1. Die Personen, die sich zur Kandidatur aufstellen lassen, müssen spätestens

eine Woche vorher ihren Namen bekannt geben.

 

2. Ein Mitglied, der innerhalb einer Wahlperiode mit mindestens zwei (2)

Monatsbeiträgen der Mitgliedschaft im Rückstand war, wird zur Wahl als Kandidat nicht zugelassen. Wählen darf er.

 

§ 12 Finanzierung des Vereins

 

1. Mitgliedsbeiträge

2. Spenden

3. Öffentliche Zuschüsse

 

§ 13 Satzungsänderung

 

Satzungsänderungen können nur mit 4/5, d. h. 80 % v. H., der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden (§ 33 BGB). Dabei muss diese Versammlung unter Hinweis auf die beabsichtigte Satzungsänderung, die mit der Einladung bekannt zugeben ist, einberufen worden sein. Bei der Satzungsänderung hat jeder nur eine (1) Stimme.

 

§ 14 Auflösung

 

Der Verein kann von einer eigens zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Die Einberufung muss von 2/ 3 der Mitglieder, Anwesenheitspflicht gewünscht und vom Vorstand beschlossen werden. Eine Auflösung kommt nur zustande, wenn mindestens 4/ 5 der anwesenden Mitglieder dafür stimmen. Beschlüsse über die Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

 

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KURDISCHE GEMEINDE STUTTGART e.V.

CIVATA KURD STUTTGART e.V.

Mitgliedschaftsantrag

Daxaznameya Endamtîyê

Ich erkenne die Satzung der Kurdischen Gemeinde Stuttgart e.V. an. Durch meine Mitgliedschaft will ich diese Ziele unterstützen. / Ez destûra Civata Kurd Stuttgart e.V. qebûl dikim. Bi endamtîya xwe dixwezim pişt bidim armancên wê.  

Angaben des/ der Antragstellers/ in – Agahdarîyên di derheqê endam de

Vorname/Nav:  ….………………………………………………………………

Nachname/Paşnav:  ……………………………………………………………..

Geburtsdatum/Tarixa bûyînê:  ………………………………………………….

Adresse / Navnîşan: ………………………………………………………………

Telefonnummer / Telefon:  ………………………………………………………

E-Mail:  …………………………………………………………………………

Mein monatlicher Mitgliedsbeitrag: /Meblaxa min a endamtîyê her meh: ..……€

Ich möchte meinen Mitgliedsbeitrag wie unten angekreuzt zahlen. / Dixwezim meblaxa xwe ya endamtîyê mîna li jêr hatîye îşaretkirin bidim.

 
 
 

   Vierteljährlich / 3 meh ​Halbjährlich / şeş meh​​Jährlich / sal

………………………………                                      ……………………….

Ort, Datum / Cih, tarix​​ ​​​​Unterschrift / Îmza

Kurdische Gemeinde Stuttgart e.V. / Civata Kurd Stuttgart e.V.

Postfach: 7004332  /  70574 Stuttgart / Deutschland

Baden-Württembergische Bank

Konto: 80 63 647   Bankleitzahl: 600 501 01

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Kurdische Gemeinde Stuttgart e.V

Kurdische Gemeinde Stuttgart e.V

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June 5, 2013 · 07:54

„Ich dachte, die ganze Welt spricht Kurdisch“

 

„Ich dachte, die ganze Welt spricht Kurdisch“

–Lebensgeschichten der kurdischen Migranten

von Memo Şahin

mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Udo Steinach

„Ich dachte, die ganze Welt spricht Kurdisch‘ –Lebensgeschichten der kurdischen Migranten“ ist erschienen.

In dem Buch werden anhang von 12 Interviews Lebensgeschichten der kurdischen Migranten dargestellt. Eine kurze Geschichte der Migration der Kurden und Auswertung der Interviews begleiten die Lebensgeschichten.

Mit einem lehrreichen Geleitwort appelliert Prof. Dr. Udo Steinbach, Leiter des Deutschen Orientinstituts in den Jahren von 1976 bis 2006, an die deutsche Politik, Kurden als eine eigenständige Migrantengruppe anzuerkennen.

„In zunehmendem Maße stellen die Kurden in Deutschland eine Gemeinschaft dar, die sich nicht mehr nach den Herkunftsländern definiert, sondern sich in der deutschen Gesellschaft eigenständig versteht. Insbesondere grenzen sie sich kulturell und sprachlich gegen die türkischstämmige Gemeinschaft ab. Nachdem – zu Recht ‐ die alevitische Religion nicht mehr vom Islam her definiert wird, wird es Zeit, auch die

kurdische Gemeinschaft nicht länger aus dem Türkentum oder anderen Völkern zu definieren, mit denen die Kurden in ihren Siedlungsgebieten im Nahen Osten zusammenleben… Die Anerkennung einer kurdischen Identität innerhalb der deutschen Gesellschaft bedeutet keinen Vorschub für politische Bemühungen, die Grenzen im Nahen Osten neu zu ziehen. Sie ist eine natürliche Schlussfolgerung aus den Veränderungen, die Migration und Einwanderung in der deutschen Gesellschaft gezeitigt haben… Sie sollten auch als Geste der Entschlossenheit der deutschen Politik verstanden werden, einen Beitrag zur Lösung des kurdischen Problems in der Türkei zu leisten“, so Prof. Dr. Steinbach.

Zum seit drei Jahrzenten andauernden bewaffneten Konflikt nimmt Prof. Dr. Steinbach wie folgt Stellung: „Ich selbst habe an drei Tagen im August 1994 achtzehn Stunden lang mit Abdullah Öcalan gesprochen. Es war der Zeitpunkt, da er begonnen hatte, die Lösung der kurdischen Frage in der Türkei mit der Vertiefung von Demokratie und Rechtstaatlichkeit in dem Land zu verbinden.

Es war ein langer Weg, den er gegangen war. Manche musste er hinter sich lassen, von denen er Unterstützung erwartet hatte. Auch die türkische Linke mit ihrer progressiven Rhetorik erwies sich als chauvinistisch, wenn es um die Rechte der Kurden ging. Gewalt ist ein hässliches Phänomen. Aber wenn es darum geht, Strukturen aufzubrechen, die Menschen und Völkern Recht und Gerechtigkeit verweigern, ist sie historisch – als Teil einer politischen Strategie – unvermeidbar. Die Kurden haben das in allen Ländern erfahren, in denen sie herkömmlich ansässig sind. In ihrer Nachbarschaft hat das palästinensische Volk ähnliche Erfahrungen gemacht. In der Türkei hat der Kampf Abdullah Öcalans die legitime Forderung der Kurden nach Freiheit, Gerechtigkeit sowie wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung unwiderruflich auf die Tagesordnung der Politiker in der Türkei gesetzt.“

Einige kurze Eckdaten aus dem Buch von Şahin zu Kurden in Deutschland:

  • Die Zahl der Kurden in Deutschland liegt derzeit über eine Million.

  • Sie bilden die zweitgrößte Migrantengruppe und kommen aus mehr als zehn Staaten.

  • Viele von ihnen sprechen mindestens drei Sprachen und kennen drei Kulturen.

  • Heutzutage sind die Kurden in Deutschland nicht nur Arbeitnehmer und Flüchtlinge. Gleichzeitig haben Zehntausende junge KurdInnen die Hochschulen absolviert und sind Ärzte, Ökonomen und Ingenieure geworden. Zehntausende haben sich selbstständig gemacht und ihren eigenen Betrieb gegründet.

  • Diese zweitstärkste Migrantengruppe ist bis heute aber wegen Rücksicht auf die Türkei nicht mit den anderen in Deutschland lebenden Migrantengruppen gleichgestellt.

  • Etwa bei Hälfte der aus der Türkei eingebürgerten Menschen handelt es sich um KurdInnen. Die Tendenz sich einzubürgern ist steigend und bei Kurden größer als bei Türken, Arabern oder Persern, weil ihre Identität seitens der Herkunftsstaaten nicht anerkannt wird und sie ihre Grundrechte als deutsche Staatsbürger am besten wahrnehmen können.

  • Obwohl sie alle nicht aus demselben Staat kommen, erzählen sie übereinstimmend von der Unterdrückung und Willkür der Kurdistan unter sich teilenden Staaten und haben ähnliche Schicksale erlebt und sind traumatisiert. Einige sind Kriegsgeschädigte und Opfer des schmutzigen Krieges geworden, in dem sie selbst verletzt wurden oder Körperteile verloren haben. Einige wiederum haben ihre Angehörige und Kinder verloren.

  • Der gemeinsame Nenner der Interviewpartner ist die Sehnsucht nach Heimat und der Wunsch, dass Kurdistan sich eines Tages vom Joch der Fremdherrschaft befreit.

    Dieses Buch ist die erste Dokumentation der Lebensgeschichten der kurdischen Migranten in Deutschland. Bei der 50‐Jahresfeier der Immigration aus der Türkei hat weder Deutschland, noch die Türkei sie berücksichtigt und in Erinnerung gerufen. Was hier vorliegt, sind die Geschichten der Angehörigen dieses „Volkes ohne Anwalt.“

    Zum Schluss sagt Şahin: „Wenn dieses Buch einen kleinen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben und zur besseren Verständigung zwischen Deutschen und Kurden leisten kann, können wir uns glücklich fühlen und in Ruhe sagen, dass die Mühe sich gelohnt hat!“

    Erschienen ist das Buch bei Pro Humanitate, ISBN‐ 3‐933884‐12‐8, Postfach 90 31 70, 51124 Köln, pro‐ humanitate@web.de

     Image

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CEGERXWÎN

 

CEGERXWÎN

ImageCegerxwîn bi navê şêxmûs ji dê û bavekî gundî-cotkar-belengaz di sala 1903’an de li gundê HESARÊ hatiye cîhanê, ji (11)de xuşk û bira tenê sisê mane: Sêxmûs, Xelîl, Asya. Di sala 1918an de bavê wî Hesen li bajarê Amûdê serê xwe danî û çûye ser heqiya xwe. Di sala 1919’an de li gundê Bêdir-Memo diya wî Eyşan ya heftê salî jî serê xwe danî û çûye ser heqiya xwe. Cegerxwîn pêlakê li cem xuşk û birayê xwe maye.

Jiyan û xebata li Binxetê (Kurdistan a Sûriye yê)
Di sala 1920an de çûye xwendegeha olperestî û çend salan li ser hev li Kurdistana Sûrya yê, Îraq û Îranê jî li xwendinê geriyaye û rewşa gelê Kurdistanê baş nas kiriye.
Di sala 1927’an de keça xalê xwe Kehla Selîm ji gundê Hesarê ji xwe re tîne û li Amûdê bicî dibin.
Di sala 1928’an de xwendina xwe qedand û îcaza xwe wergirt û bû melayê gundê Hazda jorî û di wê salê de dîwana xwe ya yekemîn nivîsiye, ev dîwan winda bibû û berî 3 ê salan ketiye destê me û heta îro nehatiye çapkirin.
Di sala 1936’an de, Cegerxwîn bi çend malên gundiyan ve du gund li jêrê avaniyê avakirin(Çêlek û Cehenem).
Di sala 1937-1938’an de, Cegerxwîn û hevalên xwe Nadiyek-Komelak li bajarê Amûdê ji xortên kurd re vekirin û komela wan gelek berepêşçû, lê bi navtêdana hin mirovên nezan û dijminê miletê kurd Firansizan ew komele girt.
Di sala 1946’an de Cegerxwîn mala xwe ji gund guhaztiye bajarê Qamişlo û ketiye nav pêlên rêzanî û siyasetê û di wê salê de Civata Azadî û Yekîtiya Kurd hate çêkirin: Dr. Ehmed Nafiz serok û Cegerxwîn sekretêr…
Di sala 1948’an de Cegerxwîn bûye hevalê Partiya Komunîst a Sûrya yê. Di sala 1949’an de cara yekemîn bû ko Cegerxwîn hatiye girtin. Di sala 1950’an de Cegerxwîn dikeve Civata Aştîxwazên Sûrya yê û di hundirê wê de kar dike. Di sala 1954’an de Cegerxwîn ji hêla komonîstan ve bû namzadê perlemana Sûriya yê.
Di sala 1957’an de Cegerxwîn ji komonîstan dûr dikeve û di wê salê de Cegerxwîn û hevalên xwe rêxistina AZADÎ sazdikin û piştî pêlakê Cegerxwîn û hevalên xwe rêxistina xwe fesix dikin û bi Partiya Dîmoqratî Kurdî re dibin yek.
Di sala 1959’an de Cegerxwîn direve Îraqê û sê salan li wir dibe mamosteyê zimanê kurmancî li Zanîngeha Bexdayê perçê kurdî. Di sala 1962’an de hukûmeta Îraqê bera Cegerxwîn dide û ew û zarokên xwe vedigerin Sûrya yê, Cegerxwîn tê girtin û piştî pêlakê tê berdan.
Di sala 1963’an de dîsa Cegerxwîn tê girtin û dikeve Zindana Mezê li bajarê Samê, lê piştî pêlakê tê berdan lê wî nefî (Surgun) dikin û dişînin bajarê Siweyda nav Durziyan, lê piştî pêlake ne dirêj tê berdan û vedigere bajarê Qamislo yê.
Di sala 1969’an de Cegerxwîn diçe Kurdistana Îraqê nav şorişa kurdî û nêzîkî salekê li wir dimîne. Di sala 1970 yî de Cegerxwîn ji Kurdistana Îraqê vedigere Sûrya yê. Di sala 1973’an de Cegerxwîn direve Libnanê û dîwana xwe ya sisyan KÎME EZ? Û çîroka Salar û Mîdya li wir çap dike. Di sala 1976’an de Cegerxwîn vedigere Sûriye yê û heta sala 1979’an li wir dimîne.

Li Swêdê
Di sala 1979’an de Cegerxwîn ji Sûrya yê direve û diçe Siwêdê û pênc salên xwe yên dawî ji jiyana xwe li Siwêdê derbas dike. Di 22-10-1984’an de li bajarê Stockholmê Cegerxwîn serê xwe danî û çû ser heqiya xwe. Cegerxwîn di hewşa xaniyê xwe de li bajarê Qamişlo yê hatiye veşartin. Zarokên wî yên ko li dû xwe hiştine du kur û çar keç in: Keyo, Azad, Gulperî, Rojîn, Beniye, Selam. Neviyên wî 26 kes in.

Sala bîranîna Cegerxwîn
Cigerxwîn, dengê êşû azara gelê Kurd di têkoşîna azadiyê de, di sala 2003’an de kete sedsaliya xwe de. Cigerxwîn ku navê wî yê birastî Sexmûs Hesen e, di sala 1903-an de li gundê Hesarê girêdayî navçeya Kercosê ye, ji dayik bû. Piştî ku di temenekî biçûk de dê û bavê wî çûne ser dilovaniya xwe xwîşka Cigerxwîn ew bire cem xwe. Dema ku ew yanzdeh salî bû, di destpêka şerê yekemîn yê cîhanê de, tevlû malbata xwîşka xwe binxet bû û bû penaber li welatê xwe. Ew li gundê Amîd girêdayî Qamişloyê bi cih bû. Cigerxwîn di sala 1921-an de xwendina xweyî medresê bi dawî kir û îcazeya melatiyê wergirt. Piştî vê yekê Cigerxwîn dest bi melatiya gundê Tell Sair kir û ji ber vê yekê jî navê Mele Sexmûs lê hate kirin.
Dema Cigerxwîn li gelek cihên başûr û rojhilatê Kurdistanê xwendina xwe ya medrese didomand, wî êş û azarên gelê Kurd ji nêzîk ve dîtin û navê Cigerxwîn li xwe kir. Jiyana Kurdan ya sext û zor û zehmetiyên jiyana wî bi xwe ew xistine nava nakokiyên hundirîn.
Cigerxwîn ji sala 1924-an û pê de dest bi nivîsandina helbestan kir. Piştî têkçûna serhildana Sex Saîd, heştên neteweyî yên Cigerxwîn gurrbûn û ew bû endamê rêxistina Xoybûn ya ku ji aliyê rewşenbîrên Kurd ku penaberî Sûriyê bûbûn hatibû damezirandin. Wî di 24 saliya xwe de dest bi nivîsandina helbestan di kovara Hawar de kir. Dilnermiya wî û mirovaniya wî û xwendina wî ya medresê bûn sedema wan berhemên wî yên ku bîna berhemên wêjeya klasîka Kurd jê tê:

Cana xwe derîne tu ji pişta çeperê,
Perde tu hilîne, ku li min roj bê derê,
şevreş bike ronî, tu bi loks û fenerê,
Maçek ji du lêvan bide, ey lêv şekerê,
Ew e dermanê birînê û kul û derd û kederê …

Piştî demeke kurt Cigerxwîn berê xwe da civata feodal û paşverû. Wî di helbestên xwe de bi tundî xwudkarên feodal û olî rexne kirin. Li gor wî sedema bêbextî û êşa karker û gundiyên Kurd ev hêz bûn û di heman demê de wa rê li azadî û serxwebûna gelê Kurd jî girtibûn. Ronak kirina gelê Kurd di derbarê rewşa civakî û parvekirina hêzan de di civakê de ji bo Cigerxwîn berî hertiştî dihat, ji ber vê yekê jî helbestên Seydayê mezin di destpêkê de li hemberî hêzdarên olî, şêx û mela bûn:


Hawar dikim,
Ranabî kes
Sêx û mela
Û pîr û qes
Bi xaç û xist
Û mizgevt û dêrEm xistine
Tora neyêr.
Hawar, hewar
Hawar, hewar !
Van çûçikan
Dexlê me xwar.

Sed camî û 
Dêr û kenişt
Naqos û bang
Û tîr û xişt
Sed lek ji
Tîpên Lemterew
Bi kêr me nayên
Tev derew. Cigerxwîn bi dil û can hewl dida piştgêriya têkoşîna azadiya gelê Kurd bike. Wek mînak di dema muxtariya sala 1961-an li başûrê Kurdistanê wî li zanîngeha Bexdayê beşa Kudiya Jorîn saz kir û ji bilî vê wî bernameya çanda Kurd di radyoya Bexdayê de amade dikir. Ji sala 1959 heta sala 1963-an Cigerxwîn li Bexdayê dima. Ji bilî helbestên siyasî (neteweyî û sosyalîst) wî helbestên li ser evînê jî dinivîsîn, ku pirê caran êşû jana evînê tanîn ziman, herwiha carcaran behsa xweşî û şahiya evînê jî dikirin. Gelek stranbêjên Kurd Helbestên wî ji bo stranên xwe bi kar anîn. Heşt dîwanên Cigerxwîn yên helbestan hatine weşandin, herwiha wî pirtûka bi navê “Tarîxa Kurdistanê”, ferhengeke zimanê Kurdî û pirtûkên li ser folklora Kurdî. Bi kar û barê xwe û bi berhemên xwe Cigerxwîn di ronakkirina girseyên li Kurdistanê de rolêkî gelekî mezin leyistiye. Mirov dikare wî mîna nîşaneke neteweyî bibîne. Cigerxwîn parabêtir jiyana xwe li Qamişlo borand, lê paşê mecbûr ma ku dev ji welatê xwe berde û here Stockholmê. 22-ê êlûna sala 1984-an Seydayê Cigerxwîn çû ser dilovaniya xwe. Cigerxwîn li hewşa mala xwe ya li Qamişloyê bi tevlîbûna dehhezaran Kurdên heskiriyê helbestên wî hate bi cih kirin. Ev kesayetiya mezin ya wêjaya Kurd, mamosteyê Qedrican, dikeve sedsaliya xwe. Divê ku ew newe ji bîr kirin.

 

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EHMEDÊ XANÎ

EHMEDÊ XANΠ(1651-1707) yek ji helbestvanên herî mezin ên kurd e. Ji meqeleya Klasîkên me – an sahir û edîbên me ên kevin ya Celadet Alî Bedirxan:

Mela Camî di heqê Mewlana Celaledînê Rûmî û kitêba wî »Mesnewî« de gotiye:

Men çi gûyem wesfi an alîcenab
Nîst pêxember welê dared kitab.

Yanî: Ez di heqê wî alîcenabî de çi bibêjim, ne pêxember e, lê kitêba wî heye.
Ev pesnekî bilind û hêja ye û bi her awayî li bejna Mewlana têt. Di heqê Ehmedê Xanî û kitêba wî »Memozîn« de, bi min be, mirov dikare jê bêtir jî bibêje. Belê Xanî jî xudan kitêb e. Lê Xanî pêxember e jî. Pêxemberê diyaneta me a milî, pêxemberê ola me a nijadîn.Xanî di wextekî welê de rabû ko – beriya niho bi sê sed û neh salan – ne li cem me, lê li Ewropayê jî xelk hêj li miliyet û li nijadê xwe hişyar ne bû bûn û zelamên ji yek miletî hev û dû ji bo ketolîkî an protestaniyê dikuştin. Di heyameke welê de Ehmedê Xanî bîra miliyeta xwe, bîra kurdaniya xwe biri bû û ji kurdan re goti bû hon berî her tiştî kurd in, rabin ser xwe, dewleteke kurdî çêkin û bindestiya miletên din mekin. Melayê Jaba der heqê Ehmedê Xanî gotiye: »Sahirê pêncê jî Ehmedê Xanî ye. Eslê wî ji tayifeyê hekariyan ji eşîreta xaniyan e. Bi xwe hatiye Beyazîdê, di tarîxa hezarê da tewetin kiriye. Di zimanê kurmancî de Memozîn nav kitêbek aşiq û maşûqan gotiye û kitêbek lixet jî bi kurmancî û erebî gotiye, navê wê Nûbihar e. Zarokê di Kurdistanê hemû di piştî Quranê dixwînin. Û zehf jî xezeliyat û esharan û beyt bi zimanê kurmancî gotiye. Û di zimanê erebî û farisî û tirkî jî qewî mahir û sahibi irfan e. Û ji sierayê di Kurdistanê hemûyan jî meşhûr û faiq e, belkî ji hemû şieran meqbûl û memduh e. Û dii hezar û şêst û sê da jî merhûm bûye û di nêv Beyazîdê da mizgeftek jî bi navê xwe bîna kiriye. Û bi xwe jî li kenarê mizgeftê medfûn e« .
Xanî herwekî bi xwe dibêje di sala hezar û şêst û yekê hicrî de ji diya xwe bûye.

Lewra ko dema ji xeyb fek bû
Tarîx hezar û şêst û yek bû

Kengê emirê Xwedê kiriye em pê nizanin. Lê gava Memozîna xwe qedandiye çil û çar salî bû.

Îsal gehişte çil û çaran
Ev pêşrewê gunahkaran

Ehmedê XanîXanî ji Memozînê pê ve hin eserên din hene. Nûbihar: ferhengeke menzûm e. Kurdî-erebî. Xanî ji bo Nûbiharê dibêje:

Ji Eqîda îmanê:

Sifatê di sebhe ji bo zilcelal
Bizan heft in ey arifê pir kemal
Xweşî, şîn û zanîn û vên û kelam
Bihîstin digel dîtî bû temam

Xanî li Beyazîdê dibistanek jî danîbû û tê de dersa zarokan bi kurdmancî digot. Di pey mirina wî re şagirtê wî Smaîn bîst salên din li wê dibistanê guhdar bû û dersên kurdmancî tê de gotin.
Li gora tiştê ko min bihîstiye Xanî kitêbeke cexrafyayê jî çêkiriye û tê de qala ezman û stêrkan kiriye. Herçend ez gelek lê geriya bim jî ev kitêb neket destên min.

Ehmedê Xanî herwekî bi xwe gotiye Mem û Zîn ji xwe re kirine behane û bi vê hêncetê kula dilê xwe bi der daye, derdê miletê xwe ê ker û lal bi ziman kiriye û ew axivandiye.
Mem û Zîn ji bo Ehmedê Xanî remzên Kurdistanê, rêzikên welatê wî ne. Xanî dibîne ko ew rêzik winda dibin, kurdmanc bi zimanine din dixwînin û dinivîsînin, bi rêzikên miletên din ve diçin, belgên xwe ên nijadîn ji xwe tavêjin, dikevin rengên miletên din û bi vî awayî û bi rêva bindestiya wan dikin. Seyda dibêje:

Sazi dili kul bi zîr û bem bit
Sazendeyê ‘eşqi Zîn û Mem bit

Serha xemi dil bikim fesane
Zînê û Memî bikim behane

Nexmê we li perdeyê derînim
Zînê û Memî ji nû vejînim

Derman bikim ez ewan dewa kim
Wan bê mededan ji nû ve rakim

Meşhûr bikim bi terz û islûb
Mimtaz bikim mihibb û mehbûb

Ewreng bikim ji nû serefraz
Da bêne temaşeyî nezerbaz

Dilber li Memî bikin girînê
‘Aşiq bikenin bi derdê Zînê

Ev meywe eger xirab e ger qenc
Kêsaye digel wê me dused renc

Ev meywe eger ne avdar e
Kurmancî ye, ew qeder li kar e

Ev tifl e eger ne nazenîn e
Nûbar e bi min qewî sirîn e

Ev meywe eger ne pir lezîz e
Ev tifl e bi min qewî ‘ezîz e

Mehbûb û libas û gûsiwar e
Milkê di min in ne miste’ar e

Ez pîlewer im ne gewherî me
Xudreste me ez ne perwerî me

Kurmanc im û kûhî û kenarî
Ev çend xeber in di kurdwarîMemozîna Xanî di sala 1919’an de li Stenbolê hatiye çap kirin. Seyda Hemze – îro midirê dibistanên Hesiçê ye – jê re dîbaçeyek nivîsandiye. Tê de dibêje ko Xanî Nûbara xwe di sala 1094’ê hicrî de nivîsandiye. Li gora vê tarîxê Beriya qedandina Memozînê bi neh salan. Tirba Xanî li Beyazîdê ziyaretgaha xelkê ye.

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